Was tun gegen Gelenkschmerzen?

Als bewegliche Verbindungen zwischen zwei Knochen ermöglichen Gelenke, dass man gehen, springen, tanzen und rennen kann. Schmerzende Gelenke schränken diese Beweglichkeit stark ein und können eine starke Belastung darstellen. Gelenkschmerzen haben viele verschiedene Ursachen. 

 

Belastungen

wie Übergewicht oder übermäßige körperliche Betätigung, z.B. beim Sport, aber auch Verletzungen wie Verstauchungen können zu Schmerzen in den Gelenken führen. Häufig sind Gelenkschmerzen auch mit Erkrankungen wie Arthrose, Rheumatoide Arthritis oder Gicht verbunden.

Je nach ihrer Ursache können Gelenksschmerzen unterschiedlich verlaufen. Schmerzen aufgrund von körperlicher Überbelastung oder Verletzungen sind nicht ungewöhnlich und sollten schnell vorübergehen. Schmerzen aufgrund von spezifischen Erkrankungen wie Gelenkverschleiß oder Stoffwechselstörungen sind meist länger anhaltend und sollten fachmännisch, z.B. durch einen Arzt ursächlich behandelt werden.

 

Übersäuerung

Oft leiden Patienten viele Jahre lang, ohne dass eine Ursache für die Beschwerden gefunden wird. In vielen Fällen verursacht eine Übersäuerung die Gelenkschmerzen – ein Zustand, der nicht immer berücksichtigt wird. Bei einer Übersäuerung können Gelenke in Mitleidenschaft gezogen werden, da der Stoffwechsel nicht mehr richtig funktioniert. Durch die Belastung mit nicht abtransportierten Giftstoffen verursacht die Übersäuerung Symptome an Gelenken und Muskeln, die das Leben stark einschränken können. Um gegen Übersäuerung und Gelenkschmerzen vorzugehen, kann eine Umstellung auf basische Ernährung helfen. 

 

Schuppenflechte

Schmerzen an den Finger- und Fußgelenken können auch in Verbindung mit einer Schuppenflechte auftreten. Diese Erkrankung wird Psoriasis-Arthritis genannt und tritt manchmal auch an größeren Gelenken auf. Neben der chronischen Hautveränderung verformen sich oft sogar die Nägel.

 

Zeckenbiss

Wer einen Zeckenbiss hatte und daraufhin unter Gelenkschmerzen, vor allem im Bereich der Knie, leidet, sollte sich dringend auf Borreliose untersuchen lassen. Die Bakterien können zu Entzündungen in den Gelenken führen. Weitere Krankheitssymptome sind die charakteristische Wanderröte und Anzeichen einer Sommergrippe. Frühzeitig erkannt, ist die Behandlung mit Antibiotika meist erfolgreich. Allerdings können die Erreger auch über einen langen Zeitraum im menschlichen Körper überleben, ohne sich bemerkbar zu machen.

 

Behandlung

Bei Gelenkschmerzen orientiert sich die Behandlung an der jeweiligen Ursache, sprich der zugrunde liegenden Erkrankung.
A. Gehen die Gelenkschmerzen auf Verletzungen wie beispielsweise Muskelreizungen, Bandverletzungen oder Verstauchungen zurück, so sollten Betroffene für die Behandlung zunächst das belastete Gelenk schonen. Merken Sie sich die sogenannte PECH-Regel:
  • P wie Pause
  • E wie Eis-Auflage
  • C wie Compression (z. B. durch eine Bandage)
  • H wie Hochlagern

Obwohl bei der Gelenkschmerzen-Behandlung durch eine Verletzung Schonung oberstes Gebot ist, ist es nicht ratsam, das Gelenk vollständig ruhig zu stellen. Sonst besteht das Risiko, dass sich das Gelenk versteift, weil sich Muskeln und Sehnen verkürzen können und sich die Gelenkkapseln zurückbilden. Im Anschluss an die Erstversorgung der Gelenkschmerzen ist eine Behandlung durch den Arzt erforderlich. Er wird das betroffene Gelenk gegebenenfalls durch eine Schiene ruhigstellen und Medikamente verabreichen, die einer Entzündung entgegenwirken oder ihr vorbeugen. 

B. Lang anhaltende oder chronische Gelenkschmerzen gehen am häufigsten auf einen Gelenkverschleiß, also eine Arthrose, zurück. Ziel der Behandlung ist es, den Gelenkverschleiß zu verlangsamen, die Schmerzen zu lindern und die Funktion des betreffenden Gelenks weitgehend zu erhalten. Dabei gliedert sich die Arthrose-Behandlung in die drei Säulen physikalische Behandlung, Medikamente und orthopädische Therapie.

Die durch Gelenkverschleiß ausgelösten Gelenkschmerzen können Betroffene durch unterschiedliche Formen der physikalischen Therapie lindern. Dazu gehören eine entsprechende Physiotherapie, gelenkschonende Sportarten wie beispielsweise Schwimmen und Elektrotherapie sowie Ultraschall-Behandlungen. Ein wichtiges, begleitendes Ziel der physikalischen Therapie ist der Abbau von bestehendem Übergewicht, um bereits geschädigte Gelenke zusätzlich zu entlasten.

Die bei Arthrose oder Gelenkverschleiß eingesetzten Medikamente zielen darauf ab, die Gelenkschmerzen zu mindern sowie der verursachenden Entzündung entgegenzuwirken. Für die Behandlung kommen folgende Medikamente zum Einsatz:

  • Schmerzmittel
  • lokale Injektion von Betäubungsmitteln bei akuten Schmerzen im Gelenk
  • Schmerzmittel mit zusätzlichen, entzündungshemmenden Eigenschaften (z. B. Diclofenac)
  • kortisonhaltige Präparate: Sie wirken stark entzündungshemmend und zugleich schmerzstillend.
  • Hyaluronsäure ist Bestandteil der natürlichen Gelenkflüssigkeit. Wird Sie zusätzlich in das Gelenk gespritzt, sorgt es für eine reibungslosere Funktion des Gelenks.

C. Gelenkschmerzen, die im Rahmen von Rheuma auftreten, werden in erster Linie durch eine gezielte Behandlung mittels Physiotherapie, Medikamenten sowie Ergotherapie gelindert. Auch wenn Rheuma bis heute nicht heilbar ist, steht eine Vielzahl von Medikamenten zur Verfügung, die der eigentlichen Ursache – der Gelenkentzündung – entgegenwirken. Sie verlangsamen den Verlauf der Erkrankung, auch wenn sie das Fortschreiten nicht gänzlich aufhalten können.

Welche Behandlung bei Rheuma und Gelenkschmerzen in Frage kommen, hängt beispielsweise davon ab, wie stark die Entzündung und die Beschwerden ausgeprägt sind, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist und wie der behandelnde Arzt den weiteren Verlauf einschätzt. Außerdem spielt eine Rolle, welche Behandlungen bisher geholfen haben und welche nicht.

Bei Rheuma sowie den begleitend auftretenden Gelenkschmerzen kommen in der Behandlung folgende Medikamente zum Einsatz:

  • Schmerzmittel wie Paracetamol, Ibuprofen und Diclofenac
  • kortisonhaltige Präparate: Sie wirken zugleich schmerzstillend und entzündungshemmend.
  • krankheitsmodifizierende Medikamente (Disease-Modifying-Anti-Rheumatic-Drugs, DMARDs). Sie wirken den eigentlichen Entzündungsprozessen entgegen. Zu ihnen zählen Medikamente wie Leflunomid, Methotrexat (MTX), Adalimumab oder Certolizumab pegol. Insgesamt stehen für die Behandlung 16 verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung.

D. Liegt den auftretenden Gelenkschmerzen eine Gicht-Erkrankung oder ein akuter Gichtanfall zugrunde, so besteht die Behandlung in der Gabe antientzündlicher Medikamente gegen Schmerzen und Entzündung. 

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