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Wichtiges aus dem Apothekenalltag



Apotheken- und verschreibungspflichtige Medikamente

Zuzahlung Medikamente
Apothekenpflichtige Medikamente

Nach § 43 des Arzneimittelgesetzes besteht in Deutschland eine grundsätzliche Apothekenpflicht für Arzneimittel. Die Verordnung über apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel enthält auf der Grundlage der § 44 - 46 des Arzneimittelgesetzes Regelungen dazu, welche Arzneimittel der Apothekenpflicht bedürfen und welche für den Verkehr außerhalb von Apotheken frei gegeben sind.

Auf Grund § 48 des Arzneimittelgesetzes sind Arzneimittel mit besonderen Anwendungsrisiken verschreibungspflichtig . Welche Arzneimittel dies sind, regelt das Bundesministerium für Gesundheit in der Arzneimittelverschreibungsverordnung. Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung zahlen für jedes rezeptpflichtige Arzneimittel eine Zuzahlung von zehn Prozent des Verkaufspreises dazu, höchstens jedoch zehn Euro und mindestens fünf Euro. Die Zuzahlung beträgt jedoch nie mehr als die tatsächlichen Kosten des Mittels. Das Geld behält nicht die Apotheke, sondern es wird direkt an die jeweilige Krankenkasse weiter geleitet. Wenn zum Beispiel eine Arznei 75 Euro kostet, liegt die Zuzahlung bei 7,50 Euro. Kostet ein Arzneimittel 200 Euro, beträgt die Zuzahlung zehn Euro. Wenn ein rezeptpflichtiges Arzneimittel 15 Euro kostet, zahlen Sie fünf Euro dazu. Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sind von den Zuzahlungen für Arzneimittel befreit.

Für schwerwiegend chronisch Kranke wie Diabetiker gelten dieselben Zuzahlungen wie für alle anderen Versicherten auch. Aber auf ihre besondere Situation wird mit einer geringeren Belastungsgrenze Rücksicht genommen. Für verordnete Verbandmittel gelten die gleichen Zuzahlungsregeln wie für rezeptpflichtige Arzneimittel. Dabei orientiert sich die Höhe der Zuzahlung an den Gesamtkosten der Verordnung je Verordnungszeile. Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel kann jeder ohne Rezept auf eigene Kosten kaufen (Selbstmedikation). Sie werden in bestimmen Ausnahmenfällen auch von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, wenn sie ärztlich verordnet sind.

Nicht jedes arzneimittelähnliche Mittel, das eingenommen beziehungsweise angewendet wird, ist ein Arzneimittel im Sinne des AMG. Beispielsweise können Vitamine in niedriger Dosis Nahrungsergänzungsmittel oder Lösungen zum Ersatz der Tränenflüssigkeit Medizinprodukte sein.

Arzneimittelzuzahlung in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)

Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung zahlen für jedes rezeptpflichtige Arzneimittel eine Zuzahlung von zehn Prozent des Verkaufspreises dazu, höchstens jedoch zehn Euro und mindestens fünf Euro. Die Zuzahlung beträgt jedoch nie mehr als die tatsächlichen Kosten des Mittels. Das Geld behält nicht die Apotheke, sondern es wird direkt an die jeweilige Krankenkasse weiter geleitet. Wenn zum Beispiel eine Arznei 75 Euro kostet, liegt die Zuzahlung bei 7,50 Euro. Kostet ein Arzneimittel 200 Euro, beträgt die Zuzahlung zehn Euro. Wenn ein rezeptpflichtiges Arzneimittel 15 Euro kostet, zahlen Sie fünf Euro dazu. Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sind von den Zuzahlungen für Arzneimittel befreit.

Für schwerwiegend chronisch Kranke wie Diabetiker gelten dieselben Zuzahlungen wie für alle anderen Versicherten auch. Aber auf ihre besondere Situation wird mit einer geringeren Belastungsgrenze Rücksicht genommen. Für verordnete Verbandmittel gelten die gleichen Zuzahlungsregeln wie für rezeptpflichtige Arzneimittel. Dabei orientiert sich die Höhe der Zuzahlung an den Gesamtkosten der Verordnung je Verordnungszeile. Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel kann jeder ohne Rezept auf eigene Kosten kaufen (Selbstmedikation). Sie werden in bestimmen Ausnahmenfällen auch von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, wenn sie ärztlich verordnet sind.

Nicht jedes arzneimittelähnliche Mittel, das eingenommen beziehungsweise angewendet wird, ist ein Arzneimittel im Sinne des AMG. Beispielsweise können Vitamine in niedriger Dosis Nahrungsergänzungsmittel oder Lösungen zum Ersatz der Tränenflüssigkeit Medizinprodukte sein.

Preisbildung für rezeptfreie Medikamente

Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel werden grundsätzlich nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Ausnahmen: Kinder unter zwölf Jahren und Jugendliche mit Entwicklungsstörungen nach ärztlicher Verordnung. Auch schwer Erkrankte bekommen unter Umständen die Kosten für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel von ihrer Krankenkasse ersetzt. Das kann der Fall sein bei Arzneimitteln, die unverzichtbare Wirkstoffe für die Behandlung schwerwiegender Erkrankungen wie Krebs oder Herzinfarkt enthalten. Welche Arzneimittel dazugehören, legt derGemeinsame Bundesausschuss fest. Er veröffentlicht die Angaben in der so genannten OTC-Ausnahmeliste. OTC ist eine Abkürzung des englischen Begriffs "Over The Counter", bedeutet wörtlich übersetzt "Über den Ladentisch" und bezeichnet alle nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel und alle Produkte zur Selbstbehandlung (weitere Informationen unter www.g-ba.de).

Der Arzt oder die Ärztin kann auch dann ein nicht verschreibungspflichtiges Arzneimittel zu Lasten der Krankenkassen verordnen, wenn es in der Fachinformation des Hauptarzneimittels als Begleitmedikation zwingend vorgeschrieben ist, oder wenn es zur Behandlung von schwerwiegenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) eingesetzt wird. Werden nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel verschrieben, gelten für GKV-Versicherte die gleichen Zuzahlungsregeln wie bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln. Und falls hier die Kosten unter fünf Euro liegen, wird der tatsächliche Preis bezahlt.

Sonderfall Harn- und Blutteststreifen:

  • Sie sind keine Arzneimittel, sondern Medizinprodukte und werden von Ihrer Krankenkasse übernommen. Das heißt: Für Harn- und Blutteststreifen müssen Sie keine Zuzahlungen leisten.

Medikamente zur Verbesserung der privaten Lebensführung:

  • Sie werden von der gesetzlichen Krankenversicherung generell nicht bezahlt. Dazu zählen Mittel gegen Potenzschwäche, Impotenz, zur Raucherentwöhnung, Appetithemmer oder Haarwuchsmittel.

Rezeptpflichtige Medikamente vorbestellen

Rezept Gültigkeit
Rezept einlösen

Sie erhalten bei pallas-apotheke.de alle Medikamente, die Ihnen Ihr Arzt verschreibt. Sie können Ihr Rezept faxen oder ihn in unseren Briefkasten einwerfen. Sie können uns Ihr Kassen- oder Privatrezept per Post senden. Bitte senden Sie uns Ihr Originalrezept ausreichend frankiert an Pallas Apotheke, Hangweg 19, 44575 Castrop-Rauxel zu. Sollte die Adresse auf Ihrem Rezept von Ihrer aktuellen abweichen, legen Sie Ihrer Bestellung bitte eine Notiz mit der richtigen Adresse bei! 

Nach Eingang und Prüfung des Rezeptes liefern wir Ihnen Ihre Arzneimittel. 

Ihrer Lieferung liegt eine Rechnung bei, die Sie dann einfach in Bar oder per Überweisung begleichen.

Bitte achten Sie bei der Einlösung von Kassenrezepten auf Folgendes:

  • Jedes Rezept muss das Geburtsdatum des Patienten ausweisen Ihre Patientennummer und die Kassennummer (siehe Versichertenkarte).
  • Auf jedem Rezept muss das Ausstellungsdatum vermerkt sein.
  • Jedes Rezept muss die Anschrift der Artpraxis vorhanden sein, es muss vom ausstellenden Arzt unterschrieben sein.
  • Ein Kassenrezept ist 4 Wochen ab Ausstellungsdatum gültig.
  • Neben der Bezeichnung des Arzneimittels oder des Wirkstoffes müssen Stärke und Darreichungsform immer angegeben sein.
  • Alle verschreibungsfähigen Medikamente unterliegen der Preisbindung. Das heißt, wenn Sie uns ein Rezept senden, berechnen wir Ihrer Krankenkasse genau den Preis, den jede Apotheke in Deutschland erhebt.
  • Sollten Sie Fragen zu Preisen von freiverkäuflichen Arzneimitteln haben, sind wir gern telefonisch unter 02305 -1604 für Sie da. 

Sie können die zusätzliche Bestellung rezeptfreier Medikamente oder Pflegeprodukte ganz normal Online oder telefonisch durchführen. Bevor Sie Ihre Online-Bestellung abschließen, können Sie in einem Feld vermerken, ob und wie viele Rezepte Sie uns zu Ihrer Bestellung zusenden möchten. Hinterlassen Sie uns für eventuelle Rückfragen bezüglich des Liefertermins Ihre Telefonnummer.

Wir liefern alle über den Großhandel beziehbare Medikamente in der Regel noch am selben Tag, abhängig von dem Eingang der Vorbestellung. Davon abweichend sind Import-Medikamente. Unser Lieferzeitplan finden Sie unter Service.   

Patient - Krankenkasse - Rabattverträge

Rabattverträge Krankenkassen
Medikamente & Rabattverträge

Bei einem Rabattvertrag sagt ein Pharmahersteller einer Krankenkasse zu, dass er für ein Medikament oder auch ein ganzes Sortiment einen Rabatt auf den bundesweit einheitlichen Apothekenverkaufspreis gewährt. Die Krankenkasse wiederum sagt dem Hersteller zu, dass alle ihre Versicherten im Normalfall künftig nur dessen Präparate erhalten. Seit dem 1. Januar 2011 ist gesetzlich geregelt, dass die Laufzeit der Rabattverträge zwei Jahre betragen soll. Damit ist für alle Beteiligten eine gewisse Planungssicherheit gewonnen. Kassen und Hersteller halten viele Informationen aus den Verträgen geheim, z. B. das genaue Einsparvolumen durch die rückerstatteten Rabatte.

Rabattarzneimittel haben laut GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz seit 2007 Vorrang vor anderen wirkungsgleichen Präparaten. Verschreibt ein Arzt einen Wirkstoff oder erlaubt den Austausch eines verordneten Medikamentes, ist der Apotheker verpflichtet, das von der jeweiligen Kasse vorgesehene Rabattarzneimittel abzugeben. Es können nur solche Arzneimittel ausgetauscht werden, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen. So müssen sie den gleichen Wirkstoff und die gleiche Wirkstärke aufweisen. Weitere Kriterien sind die gleiche oder als austauschbar festgesetzte Darreichungsform, die identische Packungsgröße sowie die Zulassung für ein gleiches Anwendungsgebiet. Ein Austausch darf nicht erfolgen, wenn der Arzt den Austausch auf dem Rezept durch Ankreuzen des aut-idem-Feldes verboten hat. In begründeten Einzelfällen kann die Apotheke von einem Austausch absehen, z. B. wenn aus Sicht des Apothekers pharmazeutische Bedenken bestehen. Daran sind entsprechende Dokumentationspflichten geknüpft. Weitere Ausnahmen bestehen in dringenden Fällen, wenn umgehend eine Versorgung erfolgen muss und das Arzneimittel erst von der Apotheke bestellt werden müsste.

Auf Wunsch des Patienten kann die Apotheke dem Patienten seit dem 1. Januar 2011 ein anderes Arzneimittel abgeben als dasjenige, das er nach den geltenden Bestimmungen erhalten würde. Sofern der Patient davon Gebrauch machen möchte, erhält er das gewünschte austauschbare Arzneimittel gegen Kostenerstattung. Dazu muss der Patient in der Apotheke den vollen Apothekenverkaufspreis des Arzneimittels bezahlen. Die Krankenkasse erstattet dann nach Einreichung durch den Patient die Kosten, jedoch nicht in voller Höhe. Rabatte und sonstige Abschläge werden von der Krankenkasse einbehalten. 

Die Höhe dieser Abschläge kennt die Apotheke nicht. Der Patient trägt die Mehrkosten.

In den Apotheken erzeugen Rabattverträge einen erheblichen Mehraufwand, z. B. durch erhöhten Beratungsaufwand. Der Deutsche Apothekerverband (DAV) mahnt deshalb an: Alle Beteiligten, insbesondere Patienten und Apotheker, müssen von den Kassen rechtzeitig vor Inkrafttreten der Rabattverträge informiert werden. Die ausgewählten Pharmahersteller müssen jederzeit lieferfähig sein. Die Kassen müssen die gewährten Rabatte ganz transparent darstellen, um die Einsparungen im Arzneimittelsektor beurteilen zu können.

Ausländisches Rezept

Die Verschreibungspflichtigkeit für Medikamente ist in den EU-Ländern unterschiedlich geregelt. In einigen Ländern erhalten Sie das eine oder andere Medikament, das in Deutschland verschreibungspflichtig ist, auch ohne Rezept. Dennoch darf dies nicht zu der Annahme verleiten, dass das Präparat gesundheitlich unbedenklich ist. Beachten Sie sorgfältig die Hinweise auf dem Beipackzettel.

Prüfen Sie vor dem Kauf, ob die Dosierung und Zusammensetzung des Präparats identisch mit Ihrem gewohnten Arzneimittel ist. Von Land zu Land können namensähnliche Präparate verschiedene Dosierungen und Wirkstoffe enthalten (z.B. Schmerztabletten, Anti-Baby-Pille). Kaufen Sie nur in zugelassenen Apotheken ein, und lassen Sie sich im Zweifel beraten.

Wenn Sie im EU-Ausland ein Arzneimittel verschrieben bekommen haben, ist es ratsam, das Rezept auch in Ihrem Reiseland einzulösen. Dies ist ganz einfach: Sie legen dem Apotheker das Rezept vor, auf welchem dieser den Preis einträgt (unter Umständen wird hierfür ein neuer Beleg verwendet). Das Rezept erhalten Sie zusammen mit dem Medikament wieder ausgehändigt. Den Preis zahlen Sie direkt in der Apotheke. Zurück daheim können Sie den Zahlungsbeleg bei Ihrer deutschen Krankenversicherung einreichen. Abzüglich der gesetzlichen Zuzahlungen des Rechts des Reiselandes bekommen Sie das Geld wieder erstattet. Alternativ können Sie Ihr Einverständnis für die Anwendbarkeit des deutschen Rechts erteilen. In diesem Fall gelten die Zuzahlungsregelungen des deutschen Rechts. Für den erhöhten Verwaltungsaufwand ziehen die Deutsche Kassen generell noch eine Pauschale in Höhe von 5 bis 12 Prozent ab.

Das Rezept aus dem EU-Ausland können Sie grundsätzlich auch bei einer Apotheke in Deutschland einlösen. In diesem Fall wird es allerdings wie ein Privatrezept behandelt. Das heißt: Sie müssen die Kosten zunächst vollständig selbst bezahlen. Für die Erstattung der Kosten reichen Sie auch hier den Beleg bei Ihrer Krankenkasse ein.

Wenn Sie auf Ihrer Auslandsreise ein deutsches Kassenrezept einlösen wollen, sollte auch dies eigentlich möglich sein. Ermöglicht wird dies durch die Patientenmobilitätsrichtlinie. Es gilt der Grundsatz: Ein Rezept für ein Arnzeimittel. Hier müssen Sie ebenfalls das Medikament zunächst selbst vollständig bezahlen und können nachträglich die Erstattung der Kosten bei Ihrer Krankenkasse beantragen.

Theoretisch können Sie mit einem Rezept aus einem EU-Land in einem anderen Mitgliedstaat Arzneimittel erhalten. Allerdings funktioniert dies in der Praxis ohne große Probleme nur in den Grenzgebieten.

Verbraucher sollten darauf achten, dass sie das Medikament in einer unbeschädigten Originalverpackung erhalten. Der Beipackzettel muss beigefügt  und das Verfallsdatum auf der Verpackung identisch mit dem auf dem Medikamentenrand sein. Quelle: Europäisches Verbraucherzentrum Deutschland

Pharma- / Generikahersteller - wo liegt der Unterschied?

  • Die Pharmahersteller bringen nach jahrelanger Forschungsarbeit neue Medikamente auf den Markt und dürfen 20 Jahre lang den Patentschutz genießen.
  • Die Generikahersteller "kopieren" das Medikament nach dem Ablauf des Patentschutzes und verkaufen es dann kostengünstiger. Es gibt gute und weniger gute Nachahmepräparate. (Siehe auch "Original versus Generika".) 

Was bedeutet "z.Z. nicht lieferbar"?

Es kommt nicht selten vor, dass Hersteller Medikamente und apothekenspezifische Produkte

  • A) außer Handel bringen, weil diese nicht rentabel sind oder
  • B) weil es Engpässe bei den Rohstoff-Lieferanten gibt.
  • Da Apotheken darüber nicht informiert werden, erfahren wir es erst bei Patienten-Anfragen, bzw. bei Bestellungen. 
  • Im Züge der Gesundheitsreform sollte Druck auf die Preispolitik der Pharmahersteller ausgeübt werden. Um die dadurch entstandene Verluste für Weiterforschung - so die Pharmahersteller - zu relativieren, wurde dieser Druck weiter gegeben, indem neue Preiskonditionen mit dem Pharmazeutischen Großhandel ausgehandelt werden sollten. Die Großhändler haben sich entgegen gesetzt, weil sie sich in ihrer Existenz gefährdet sahen, was dazu führte, dass es Engpässe bei der Belieferung von Apotheken gab, bzw. je nach "politischer" Lage es immer wieder geben könnte.

Warum bekomme ich diese Woche ein anderes Medikament?

Schuld daran ist das GKV- Wettbewerbsstärkungsgesetz. GKV steht für "Gesetzliche Krankenversicherung." Die Apotheken dürfen nur noch Medikamente ausgeben, die in den Rabattvereinbarungen zwischen der GKV des Patienten und den Pharmaherstellern gelistet sind.

Das heißt, wir müssen bei jedem Rezept nachschauen, was herausgegeben werden darf - aus mehr als 1000 Rabattvereinbarungen mit sieben Millionen Datensätzen. Alle zwei Wochen erfolgt eine Aktualisierung mit Preis- und Vertragsänderungen. So könnte es sein, dass der gesetzlich versicherte Kunde heute Fabrikat A, morgen B und übermorgen C bekommt.

Warum muss ein rezeptpflichtiges Medikament erst vorbestellt werden?

Wie bereits erwähnt existieren mehr als 1000 Rabattvereinbarungen zwischen den gesetzlichen Krankenkassen und den Pharmaherstellern mit sieben Millionen Datensätze, die alle zwei Wochen aktualisiert werden, so dass wir nicht alle Konkurrenzprodukte bevorraten können.

  • Hinzu kommt die Tatsache, dass wir für unsere Kunden in Vorleistung treten. 

Bei regelmäßig verordneten Medikamenten wäre eine Kontaktaufnahme seitens Ihres Arztes empfehlenswert. So könnte die Vorbestellung, bzw. die Auslieferung Ihrer Medikamente beschleunigt werden.

Im Onlineshop wird mein Medikament nicht angeboten. Warum?

Sollten freiverkäufliche Arzneimittel eines Pharmaunternehmens in unserem Online Shop nicht vertreten sein, bedeutet dies ausschließlich, dass das jeweilige Pharmaunternehmen uns (noch) keine Original-Abbildungen ihrer Präparate zur Verfügung gestellt hat. In Ihrer Pallas Apotheke sind selbstverständlich alle in Deutschland zugelassenen Produkte erhältlich.

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